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Die erzwungene Zusammenlegung von GmbH-Anteilen

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Jürgen van Kann

Die Zusammenlegung von Geschäftsanteilen bei der vereinfachten Kapitalherabsetzung enthält ein dem GmbH-Recht bisher wesensfremdes Zwangselement und ist zudem von der Geschäftsführung vorzunehmen. Der Verfasser untersucht die Frage, ob die Regelung mit den Grundsätzen der GmbH-Mitgliedschaft vereinbar ist, anhand grundsätzlicher Ausführungen zur Systematik der Mitgliedschaftsbeeinträchtigungen und der Kompetenzverteilung. Insofern liefert die Arbeit einen Beitrag zum Innenrecht der GmbH. Der Verfasser entwickelt ein neues Verständnis der Regelung, welches sich bruchlos in die anerkannte Systematik der Mitgliedschaft einfügt. Für die GmbH & Co. KG schlägt der Autor Satzungsklauseln vor, die die Zusammenlegungsproblematik entschärfen.
Aus dem Inhalt: Ausgangssituation - Entwicklung und Intention der Vorschriften - Voraussetzungen der Zusammenlegung - Rechtsfolgen - Tangierte Interessen - Zustimmungspflicht oder -erfordernis - Mitgliedschaftsbeeinträchtigungen - Kompetenzverteilung - Auswirkungen auf die GmbH & Co. KG.