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Die nicht-navigatorische Nutzung internationaler Süßwasserressourcen im Umweltvölkerrecht

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Markus Reimann

Die Untersuchung behandelt die materiell-rechtlichen Fragen der nicht-navigatorischen Nutzung grenzüberschreitender Süßwasserressourcen. Vor dem Hintergrund neuerer internationaler Wassernutzungsvereinbarungen wie der wasserrechtlichen VN-Konvention von 1997 werden die bestehenden Normen des internationalen Wasserrechts erörtert. Daneben nimmt die Darstellung neuer Entwicklungen im Umweltvölkerrecht und deren Auswirkungen auf das Wasserrecht breiten Raum ein. Zu den diskutierten Ansätzen zählen neben den einschlägigen Drittgenerationsrechten das durch die UNCED-Konferenz 1992 in den Fokus des umweltvölkerrechtlichen Interesses gerückte Konzept des Sustainable Development und die Theorie vom Umweltschutz als Staatengemeinschaftsinteresse. Besonders das Konzept des Sustainable Development ist dazu geeignet, die weitere Entwicklung des internationalen Wasserrechts zu beeinflussen.
Aus dem Inhalt: Normativer Bestand des Rechts der nicht-navigatorischen Nutzung von Süßwasserressourcen - Integrative Konzeptionen und Ansätze und deren Auswirkungen auf die Nutzung von Süßwasserressourcen (Drittgenerationsrechte, Sustainable Development, Staatengemeinschaftsinteressen) - Neuere umweltvölkerrechtliche Prinzipien - Die Kodifizierung einzelner Nutzungsarten - Analyse wasserbezogener Konflikte in der neueren Staatenpraxis.