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Was heißt philosophieren lernen?

Ein Versuch unter besonderer Berücksichtigung der philosophiedidaktischen Position Kants und ein Beitrag zur Didaktik und Methodik des Schulfaches Philosophie, Schwerpunkt: Ethik

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Hans Wohlgemuth

Schwerpunkt dieses Versuchs ist ein Ethikunterricht auf philosophischer Basis. Es sind im wesentlichen zwei Blickwinkel, unter denen die Auseinandersetzung mit der Thematik dargestellt wird: Wie kann das Selbstdenken, das für Kant nur ein anderes Wort für das Philosophieren ist, entwickelt und gefördert werden? Können die didaktischen und methodischen Zielsetzungen Kants für den Aufgabenbereich von Nutzen sein? Platons Dialog Euthyphron, Kants Abhandlungen Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen und Grundlegung zur Metaphysik der Sitten sowie Texte moderner Lyrik haben als Deutungsmuster eine besondere Orientierungsfunktion. In diesem Zusammenhang werden vielfältige didaktische und methodische Erfordernisse eines gründlichen philosophischen und wissenschaftspropädeutischen Arbeitens in der Oberstufe der höheren Schule transparent. Die Untersuchung zeigt, daß das Alte nie so alt gewesen und das Neue nie so neu ist, wie es scheint.
Aus dem Inhalt: Kants Leitsätze für das Philosophieren – Exkurs: Kant/Wagenschein – Der philosophische und wissenschaftspropädeutische Erkenntnisprozeß mit methodischen Anleitungen (Die Kunst des philosophischen Gesprächs) – Methodische und didaktische Anmerkungen zur philosophischen Textarbeit – Kants vier Grundfragen des Vernunftinteresses mit Beispielanalysen – Platon, Euthyphron – Kant, Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen – Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten – Das Gedicht, eine philosophische Herausforderung – Exempla aus dem Bereich der modernen Lyrik.