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Sachwalterinnen des Vormodernen oder Förderinnen der Mündigkeit von Frauen?

Katholische Frauenorganisationen der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom Kriegsende bis zur Würzburger Synode

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Ulrike Altherr

Katholische Frauenorganisationen wurden befragt, was sie für die Mündigkeit katholischer Frauen leisteten. Selbst- und Fremdverständnis sowie ihre tatsächliche Tätigkeit für Frauen in der Zeit von 1945 bis 1975 werden sichtbar gemacht. Die Untersuchungsfelder sind dabei Ehe und Familie, Beruf, karitative Tätigkeit, Freizeitgestaltung, Öffentlichkeit und Politik, Frauenbewegung sowie Spiritualität. Hier geht es um Wechselwirkungen von Frauen, Organisationen, Kirche und Gesellschaft. Der Zugang ist ein sozial- und gesellschaftsgeschichtlicher, kombiniert mit dem «anderen Blick» der feministischen Geschichtsschreibung.
Wegbereiterinnen zu mehr Mündigkeit konnten die Organisationen nur solchen Frauen sein, die sich im Rahmen der katholischen Naturrechtslehre und einem entsprechenden Frauenbild bewegten.
Aus dem Inhalt: Struktur und Geschichte der katholischen Frauenorganisationen der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Die Aktionsräume der Frauen: Ehe und Familie, Beruf, karitative Tätigkeit, Freizeitgestaltung, Öffentlichkeit und Politik, Frauenbewegung, Spiritualität – Der Beitrag katholischer Frauenorganisationen für das Selbstverständnis und die Rolle katholischer Frauen in Kirche und Gesellschaft.