Show Less
Restricted access

Forschungs- und Technologiepolitik im europäischen Integrationsprozeß

Eine ökonomische Analyse des staatlichen Handlungsbedarfs und der Kompetenzverteilung zwischen nationaler und supranationaler Ebene

Series:

Daniel Strecker

Die Forschungs- und Technologiepolitik hat in den vergangenen Jahrzehnten sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union erheblich an Bedeutung gewonnen. Verbunden mit der Ausweitung der staatlichen Aktivitäten ist die Hoffnung auf eine Stärkung der Position der heimischen Unternehmen im sich verschärfenden globalen Wettbewerb. Die Arbeit beschäftigt sich mit der ordnungspolitischen Legitimation und den Erfolgsaussichten dieser Politik. Hierzu werden die theoretischen Argumente für und gegen forschungs- und technologiepolitische Maßnahmen sowie die Kriterien für die vertikale Kompetenzverteilung in Mehrebenensystemen untersucht. Sie bilden die Grundlagen für eine kritische Würdigung der aktuellen Politik und die Ableitung konkreter Reformvorschläge.
Aus dem Inhalt: Der Begriff der Forschungs- und Technologiepolitik – Empirische Bestandsaufnahme – Theoretische Grundlagen der Forschungs- und Technologiepolitik (Markt- und Wettbewerbsversagen, Neue Wachstumstheorie, Neue Außenhandelstheorie, Innovationstheorie, Ordnungspolitik) – Theoretische Grundlagen der Kompetenzverteilung in Mehrebenensystemen (Standortwettbewerb, Subsidiaritätsprinzip, Prinzip der fiskalischen Äquivalenz) – Handlungsempfehlungen.