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Bilanzielle Rechnungsabgrenzung

Kriterien für den Ansatz und die Wertermittlung von Rechnungsabgrenzungsposten in der Handelsbilanz

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Bernd Kliem

Die verrechnungstechnischen Grundlagen der bilanziellen Rechnungsabgrenzung hinsichtlich der Abgrenzung gegenüber Vermögensgegenständen und Schulden sowie der Ansatzvoraussetzungen einschließlich Bewertung sind noch nicht abschließend geklärt. Es ist zwischen einem möglichen Konkurrenzverhältnis gegenüber dem Ansatz immaterieller Werte («Nutzungsrechte») und Sachleistungsverpflichtungen einerseits sowie Forderungen (Rückzahlungsanspruch) und Geldverbindlichkeiten andererseits zu differenzieren. In dieser Arbeit werden die Rechnungsabgrenzungsposten konsistent in das Bilanzrechtssystem eingeordnet, so daß die Konkurrenz- und Bewertungsproblematik widerspruchsfrei gelöst werden können. Dabei kommt insbesondere dem Grundsatz der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte erhebliche Bedeutung zu. Ausgehend von der bilanzrechtssystematischen Einordnung werden die gesetzlichen Merkmale von Rechnungsabgrenzungsposten inhaltlich konkretisiert.
Aus dem Inhalt: Abgrenzungsposten in den bilanztheoretischen Konzeptionen – Bilanzierungskonkurrenz der Rechnungsabgrenzungsposten gegenüber Vermögensgegenständen und Schulden – Auswirkung des Grundsatzes der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte auf die Bilanzierungskonkurrenz – Bewertbarkeit von Rechnungsabgrenzungsposten – Konkretisierung der Merkmale transitorischer Abgrenzungsposten.