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Erhaltung von agrarischer Selbständigkeit durch Erwerbskombination

Probleme, Hemmnisse und Lösungsansätze

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Michael Lendle

Eine effiziente Marktwirtschaft erfordert eine Vielzahl selbständiger Unternehmer, zu denen auch Landwirte gehören. Mit dem Rückgang der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe im strukturellen Anpassungsprozeß wird jedoch das für die Funktionsfähigkeit der Marktwirtschaft wichtige Element der Selbständigkeit geschwächt. Daher gilt es, landwirtschaftliche Unternehmen zu erhalten, damit sich die bereits vorhandene «Unternehmerlücke» nicht vergrößert und selbständige Unternehmertätigkeit im ländlichen Raum bestehen bleibt. Die Landwirte selbst müssen sich durch ein an unternehmerischen Prinzipien orientiertes Wirtschaftsverhalten bemühen, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen und damit ihre selbständige Existenz zu erhalten. Neben innerbetrieblichen Maßnahmen bietet sich die kombinierte Erwerbstätigkeit als eine mögliche Strategie zur Erhaltung agrarischer Selbständigkeit an. Die Erwerbskombination kann indes mit vielfältigen Problemen verbunden sein, die als hemmende Faktoren der Erschließung sowie der Ausübung einer außerbetrieblichen Nebentätigkeit im Wege stehen. Für die Lösung von Schwierigkeiten bietet sich ein Managementkonzept an, das Voraussetzungen der Person und der Familie, Gegebenheiten des Betriebes sowie Bedingungen des Marktes und regionale Wirtschaftsverhältnisse berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Begriff und Charakterisierung selbständiger Unternehmer – Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung selbständiger Unternehmer – Anpassungsverhalten landwirtschaftlicher Unternehmer – Erwerbskombination in der Landwirtschaft – Bedingungen und Problemfelder der Erwerbskombination.