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Karel Čapeks Roman «Der Krieg mit den Molchen»

Verfahren – Intention – Rezeption

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Andreas Ohme

Wie kaum ein anderes Werk der tschechischen Literatur erfreut sich Karel Čapeks Roman Der Krieg mit den Molchen seit seinem Erscheinen 1936 beim Publikum im Inland wie im Ausland einer ungemeinen Popularität. Diesem Phänomen wird in der vorliegenden Studie nachgegangen, indem der Roman im Spannungsfeld zwischen Textintention und Rezeption untersucht wird. Grundlage hierfür ist eine detaillierte Analyse der im Roman verwendeten literarischen Verfahren, die die Rezeption textseitig lenken. Daran anschließend werden anhand konkreter Rezeptionszeugnisse aus Ost und West die außertextuellen Faktoren politischer wie ästhetischer Natur in den Blick genommen, die die Rezeption des Textes wesentlich mitbestimmt haben, um abschließend eine Antwort auf die Frage nach der bleibenden Aktualität des Romans zu geben.
Aus dem Inhalt: Die Editionsgeschichte des Textes – Illusionsstörung als dominantes ästhetisches Prinzip – Die Gattungszugehörigkeit des Textes (Utopie, Science Fiction, Satire) – Die Rezeptionsgeschichte des Textes in Ost und West – Die fortdauernde Wirkung des Romans.