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Genanalyse als Verfassungsproblem

Zulässigkeit genanalytischer Anwendungen im Lichte von Menschenwürde und genetischem Selbstbestimmungsrecht

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Markus Tjaden

Die Genanalyse kann als Paradebeispiel für das tiefgreifende Veränderungspotential der expandierenden biomedizinischen Gentechnologie dienen. Zugleich stellt sie eine außerordentliche verfassungsrechtliche Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit ist es, den im öffentlichen Meinungsbild und in der juristischen Literatur vorgebrachten Einwänden und Erwägungen detailliert und kritisch aus verfassungsrechtlicher Perspektive auf den Grund zu gehen. Nach einer Einführung in die naturwissenschaftlichen Grundbegriffe der Thematik und einer tiefgreifenden Aufbereitung der einschlägigen Verfassungsparameter werden die einzelnen Anwendungsbereiche der Genanalyse auf ihre einfachgesetzlichen und verfassungsrechtlichen Grenzen hin untersucht, bevor der weitere Handlungsbedarf erörtert wird.
Aus dem Inhalt: Naturwissenschaftliche Grundbegriffe der medizinischen Genanalyse – Verfassungsrechtliche Parameter für die Beurteilung der Genanalyse – Menschenwürde und Genanalyse – Recht auf genetische Selbstbestimmung – Einfachgesetzliche und verfassungsrechtliche Grenzen genanalytischer Anwendungen – Staatliche Handlungsrechte und Handlungspflichten.