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Grenzüberschreitung im Zeichen des Bundes

Covenant-Theologie und Kirche zwischen England und Neu-England bei Thomas Bray (1658-1730)

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Petra Vad

Als großes Erbstück der biblischen Tradition, vermittelt über die Schweizer Reformatoren (Zwingli, Bullinger) sowie Johannes Cocceius, wird die Metapher des Bundes nicht nur in der Migrationsbewegung der frühneuzeitlichen Pilgrim Fathers, sondern auch in der offiziellen anglikanischen Theologie des 17. Jahrhunderts, aktuell. Deutlich wird an einem exemplarischen Theologen und Kirchenpolitiker (T. Bray, 1658-1730), daß mit der Bundestheologie nicht nur das reformatorische Prinzip der Schriftgemäßheit gewahrt bleiben konnte, sondern auch systematische Theologie betrieben und zugleich praktische und disziplinäre Fragen des christlichen Gemeindelebens beim Übergang der anglikanischen Kirche – von England nach Neu-England – beantwortet und gelöst wurden.
Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen des Föderalismus im 17. Jahrhundert – Theologische Methodologie im 17. Jahrhundert: Zwischen Schriftinspiration und den Anfängen der historischen Bibelkritik – Wesen des Bundes: Bilateralität und Konditionalität des Bundes – Etappen in der Heilsordnung des Bundes – Kirchenbild im Zeichen des Bundes.