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Verleitung zum Vertragsbruch

Eine rechtsvergleichende Untersuchung des deutschen und US-amerikanischen Rechts

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Edgar Steinle

In den USA ist das Ausmaß des vertraglichen und vorvertraglichen Beziehungen gewährten Schutzes in zunehmende Kritik geraten. In Deutschland findet sich ein erhebliches Haftungsrisiko vor allem im wettbewerbsrechtlichen Bereich. Der Verfasser geht der Frage nach, inwieweit die in den Rechtsordnungen der USA und Deutschlands vorgesehene Haftung wegen Verleitung zum Vertragsbruch gerechtfertigt ist. Er befaßt sich dabei ausführlich mit den jeweils geltenden Haftungsvoraussetzungen. Nach einer vergleichenden Gegenüberstellung der in den jeweiligen Rechtsordnungen gewählten Lösungswege setzt er sich mit dem zu lösenden Interessenwiderstreit nach dem Vorrang des Schutzes vertraglicher Rechte vor Eingriffen Dritter oder der Ausübung der allgemeinen Handlungsfreiheit auseinander.
Aus dem Inhalt: Rechtslage in Deutschland – Die deliktsrechtliche Haftung nach dem BGB – Die sonderprivatrechtliche Haftung nach dem UWG – Spezialgesetzliche Haftung nach der Gewerbeordnung – Sonstige Anspruchsgrundlagen – Verleitung zur ordnungsgemäßen Vertragsbeendigung – Rechtsfolgen und Verfahrensfragen – Hilfspersonen – Beweislast – Sachverhalte mit Auslandsberührung – Rechtslage in den USA – Dogmatische Grundlagen – Grundsätzliches zu den Haftungsvoraussetzungen – Spezielle Fallgruppen – Rechtsfolgen – Beweislast – Kollisionsrecht – Rechtsvergleichende Betrachtung und Bewertung.