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Was wird durch eine Lehrplanrevision verändert?

Die Einführung der hessischen Rahmenpläne (1993-1997) aus innovationstheoretischer Perspektive

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Katrin Höhmann

Gegenstand dieser Arbeit sind die Hessischen Lehrpläne der 70er und 90er Jahre. Durch Lehrpläne wird festgelegt, welche Inhalte Lehrerinnen und Lehrer im Fachunterricht vermitteln sollen. Diese Arbeit verhält sich gegenüber diesem Anspruch kritisch. Sie fragt auf der Basis einer empirischen Analyse nach, wie stark Lehrplanvorgaben im Alltag der Schule rezipiert und als handlungssteuernd akzeptiert werden. Weil sich empirische Studien immer nur einer begrenzten Realität zuwenden können, geht es in dieser Studie um einen inhaltlich ausgewählten und zeitlich begrenzten Sachverhalt: Betrachtet werden Lehrpläne für die Sekundarstufe I. Dabei steht im Zentrum der Analyse die Entwicklung neuer Lehrpläne. Über Möglichkeiten und Grenzen einer Lehrplan reform werden hier auf empirischem Wege Erkenntnisse gewonnen.
Aus dem Inhalt: Lehrpläne: Theorie und Forschung – Lehrplanreform als Innovationsprozess – Die Rahmenrichtlinien der 70er und die Rahmenlehrpläne der 90er Jahre: Entwicklung und Einführung in vergleichender Perspektive – Die «alten» Rahmenrichtlinien – Auswertung der Stellungnahmen zu den Rahmenplänen Deutsch und Chemie – Die Ergebnisse der Auswertung der Rahmenplanstellungnahmen für die Fächer Deutsch und Chemie – Von den Rahmenrichtlinien zu den Rahmenplänen: zwei Fallstudien; Deutsch und Chemie – Initiation, Implementation und Inkorporation: Lehrplanreform aus innovationstheoretischer Sicht – Schulpraxis, Schulverwaltung, Schulpolitik – Lehrplanreform in historischer Perspektive – Wie kann eine Lehrplanreform «gelingen»?