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Lotze und Ritschl

Reich-Gottes-Theologie zwischen nachidealistischer Philosophie und neuzeitlichem Positivismus

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Matthias Neugebauer

Das Hauptinteresse der Untersuchung ist es, durch den Aufweis einer maßgeblich durch den Philosophen R. H. Lotze inspirierten «verborgenen Metaphysik» das dem Theologen A. B. Ritschl nachhängende Vorurteil der Metaphysikfeindlichkeit zu entkräften. Dafür wird das intellektuelle Verhältnis beider Denker umfassend ausgeleuchtet, um die implizite Metaphysik Ritschls – wie die ihr zur Seite stehende Metaphysikkritik – als integrale Elemente seines theologischen Denkens zu würdigen. Gleichzeitig wird nach den systemorganisierenden Funktionen der metaphysischen Prämissen gefragt, die von Lotze ausgehend jeweils luzide rekonstruiert werden.
Aus dem Inhalt: Die Emanzipierung des frühen Ritschl von der durch Hegel geprägten Geschichtsspekulation – Die Religionstheorie – Die Teleologie – Die Theorie der Werturteile – Axiologie – Die Seinsmetaphysik – Ontologie – Die Erkenntnistheorie – Psychologie und Geistmetaphysik.