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Sprachbuchwandel Ende des 20. Jahrhunderts

Didaktische Sprachreflexion und ihr Niederschlag in Sprachbüchern der Sekundarstufe I zwischen 1970 und 2000

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Mohammad Hossein Khadjehzadeh

Das Sprachbuch als Hauptmedium des muttersprachlichen Deutschunterrichts war über einen längeren Zeitraum, beginnend in den frühen 70er Jahren, linguistischen Versuchen ausgesetzt. Verschiedene didaktische Konzeptionen haben das Sprachbuch bis heute geprägt, sie sind jedoch niemals Gegenstand konsequenter Analysen gewesen. Mohammad Hossein Khadjehzadeh nimmt verschiedene Sprachbuchkonzepte zwischen 1970 und 2000 unter formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten kontrastiv unter die Lupe und liefert didaktisch-methodisch relevante Statistiken. Gerade in einer Zeit, in der Globalisierung, Zuwanderung und Integration aktuelle sozialpolitische Themen sind, kann diese Arbeit zur Gestaltung neuer adressaten-spezifischer Lehrwerke einen wichtigen Beitrag leisten.
Aus dem Inhalt: Einführung in das Thema Sprachbetrachtung – Versuch einer Begriffsbestimmung – Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik im Kontext der muttersprachlichen Bildung – Grammatikmodelle und ihre Auswirkungen auf die Konzeption der Sprachbücher in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Zur grammatischen Terminologie im Deutschunterricht – Kommunikation als leitendes Prinzip der Sprachbuchkonzeption – Sprachbücher für den Deutschunterricht der Sekundarstufe I – Sprachbuchanalyse.