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Instrumente und Maßnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung durch klimawirksame Gase

Eine Analyse auf agrarsektoraler Ebene

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Frank Barnick

Der, durch die Emissionen klimawirksamer Gase verursachte, anthropogen bedingte Treibhauseffekt steht seit einiger Zeit in der öffentlichen Diskussion. Neben der nach wie vor kontrovers diskutierten Frage, welchen Effekt die anthropogen bedingten Emissionen klimawirksamer Gase überhaupt auf das Klima haben, stellt sich auch die Frage, welche ökonomischen Konsequenzen eine Emissionsreduktion mit Hilfe des Einsatzes umweltpolitischer Instrumente hätte. Da im Zuge der von der Bundesregierung angestrebten Ziele zur Reduktion der Emissionen klimawirksamer Gase, auch der Agrarsektor gefordert ist, betrachtet diese Arbeit die Effekte des Einsatzes umweltpolitischer Instrumente auf agrarsektoraler Ebene. Zu den betrachteten Maßnahmen zählen Abgaben und Quotierung auf Ebene der Produktionsmittel sowie Erzeugerpreissenkungen auf Ebene der Produkte in Form von Abgaben. Dabei werden sowohl Einzelmaßnahmen als auch Kombinationen verschiedener Maßnahmen betrachtet. Die Wirkungsanalyse der Maßnahmen erfolgt, den Agrarsektor im Focus, mit Hilfe eines sektoralen Produktions-Emissions-Modells. Das dualitätstheoretische Produktionsmodell basiert auf einer Gewinnfunktion und gibt Auskunft über die sektoralen und volkswirtschaftlichen Kosten – unter Ausklammerung der Konsumentenrenteneffekte – des Maßnahmeeinsatzes. Das Emissionsmodell hingegen ermittelt die Emissionsänderungen für die Gase Kohlendioxid, Methan und Lachgas.
Aus dem Inhalt: Agrarsektor – Klimawirksame Gase – Umweltpolitische Instrumente – Dualitätstheorie – Modellanalyse.