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Konstitutionelle Ökonomik und Kommunikatives Handeln

Ein Beitrag zur ökonomischen Institutionentheorie

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Andreas Hirt

Diese Studie rekonstruiert das Forschungsprogramm der Konstitutionellen Ökonomik als ein multi-paradigmatisches Projekt, das einer Fundierung durch die Modelle strategischen und kommunikativen Handelns bedarf. Es werden zunächst die Möglichkeiten und Grenzen des Modells strategischen Handelns, insbesondere des Gefangenendilemmas, herausgearbeitet. Sodann wird gezeigt, warum das Modell kommunikativen Handelns für die Konstitutionelle Ökonomik von Bedeutung ist. Daraufhin wird die These einer methodologischen Verwandtschaft zwischen Konstitutioneller Ökonomik und der Theorie des kommunikativen Handelns entfaltet: Beide Paradigmen simulieren jeweils problematische Situationen, um Institutionen als Problemlösungen zu rekonstruieren.
Aus dem Inhalt: Was heißt Konstitutionelle Ökonomik? – Was leistet das Gefangenendilemma - und was nicht? – Die Theorie des kommunikativen Handelns im Überblick – Ein soziales Prozessmodell - gestützt auf Habermas: Die Problemstruktur der kommunikativen Interdependenz – Institutionen aus der Perspektive kommunikativer Interdependenz – Das Modell kommunikativen Handelns aus der Perspektive der Konstitutionellen Ökonomik – Konstitutionelle Ökonomik auf multiparadigmatischer Basis?