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Interkulturalität – eine pädagogische Irritation?

Pluralisierung und Differenz als Herausforderung für die Weiterbildung

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Annette Sprung

Der soziale Wandel vor dem Hintergrund von Globalisierung und Migration erzeugt einen steigenden Bedarf an sogenannten interkulturellen Kompetenzen. Diese Arbeit beleuchtet kritisch den pädagogischen Diskurs und die Herausforderungen an die berufliche und allgemeine Weiterbildung. «Interkulturelle Bildung» wird dabei im weitesten Sinn auf den Umgang mit gesellschaftlicher Pluralität und somit auf vielfältige Fremdheitserfahrungen und «Irritationen» moderner Individuen bezogen. Neben theoretischen Analysen werden Praxisaspekte der Weiterbildung am Beispiel der öffentlichen Verwaltung, sozialer Dienste sowie einer explorativen Studie dargestellt.
Aus dem Inhalt: Gesellschaftlicher Kontext interkultureller Bildung: Modernisierung/Globalisierung/ Migration – «Multikulturelle Gesellschaft»: eine ideologiekritische Betrachtung – Die Politisierung kultureller Unterschiede – Kulturelle Vielfalt als Strukturmerkmal moderner Gesellschaften – Die interkulturelle Idee in der Pädagogik – Interkulturelle Bildung als politische Bildung – Interkulturelle Kompetenz als «Schlüsselqualifikation» – Interkulturelle Kompetenz in der öffentlichen Verwaltung und der sozialen/pädagogischen Arbeit – Interkulturelle Weiterbildung im Raum Graz – Internationale Beispiele für Weiterbildungsmodelle.