Show Less
Restricted access

T. S. Eliot, poeta doctus, Tradition und die Konstitution der klassischen Moderne

Mit einem Beitrag von Wolfgang Iser

Series:

Jürgen Klein

T. S. Eliots Projekt der Moderne ist so aktuell wie nie zuvor. In seiner Dichtung und Theorie schafft er eine dynamische Verbindung von Fragen der Anthropologie, Tradition und der Kultur des 20. Jahrhunderts. Dieser Band behandelt Eliots Verstehen von Selbst und Welt, deren Beziehung schon in der Philosophie, Mythologie und Religion der Griechen Beachtung fand. Eliots Ungenügen an den Offerten von Wissenschaft und Religion des 19. Jahrhunderts initiierte seine Suche nach Grundformen des Selbst- und Fremdverstehens, die Philosophie und Mythos fruchtbar zusammen bringen . Die dichterische Gestaltung der modernen condition humaine verlangte daher von T. S. Eliot die Kraft, Fakten und Transzendenz der Welt auszuhalten und in die unabschließbare Arbeit am Mythos einzutreten.
Aus dem Inhalt: Jürgen Klein: Einleitung – Jürgen Klein: T. S. Eliot (1888-1965): Vom avantgardistischen Harvardstudenten zum englischen Klassiker der Moderne – Wolfgang Iser: Walter Pater und T. S. Eliot. Der Übergang zur Modernität – Andrea Beck: Klassische Moderne: T. S. Eliots Frühwerk. Poetologische Postulate und literarische Praxis – Frank Weitzer: Modernism: Pluralism, Second-hand Romanticism and a New Beginning – Jürgen Klein: T. S. Eliot, The Waste Land. Mythos als Wirklichkeitskonstruktion im literarischen Modernismus – Andreas Liske: Memory und Desire. Das kulturelle Gedächtnis in T. S. Eliots The Waste Land – Stefan Plasa: Schweigen und Tod des Individuums. Die Konstituierung der Person in der Kunst der Moderne – Marianne Thormählen: Zeit und Geschichte in T. S. Eliots Four Quartets – Jürgen Klein: Modernism and Modernities.