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Betrachtungen zur Maß- und Zahlenordnung des musikalischen Tonmaterials

Mit einem Beiheft mit Abbildungen und Notenbeispielen

Series:

Wolfgang Kabus, Reinhardt Pfundt and Theologische Hochschule

Gottfried Steyer entdeckt im musikalischen Tonmaterial neue, überraschende Gesetzmäßigkeiten. Strukturen unseres abendländischen Tonsystems erweisen sich in mathematisch-geometrischer Hinsicht als optimal. Die originelle und sorgfältige Behandlung mannigfaltiger musiktheoretischer Probleme verbindet Steyer mit etymologischen, naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragestellungen. Dabei zeigt sich: Die Beziehungen der Töne untereinander, die Polaritäten und Symmetrien bei Intervallen, Skalen und in der Partialtonreihe korrespondieren mit grundlegenden Strukturen der kosmischen Ordnung. Steckt hinter den Zahlen doch mehr als eine bloße quantifizierende Abstraktion des menschlichen Verstandes? Hängt damit die Tiefe der Wirkung zusammen, die Musik erreichen kann?
Der Autor: Gottfried Steyer wurde 1909 in Chemnitz geboren. Von 1928 bis 1934 absolvierte er ein Musik- und Theologiestudium in Leipzig. Nach dem Vikariat war er von 1936 bis 1947 Pfarrer in Falkenstein, dazwischen Militärdienst. Von 1947 bis 1958 übernahm er die Pfarrei St. Afra in Meißen. Er veranstaltete Singwochen und Sprachkurse. Von 1958 bis 1974 war er als Dozent für Neutestamentliches Griechisch am Theologischen Seminar Leipzig tätig, daneben weiterhin Pfarrer. Philologe und Musikforscher.