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Kunsterziehung als pädagogisches Problem der Schule

Zur Bedeutung eines didaktischen Konzepts der Kunsterziehungsbewegung für das Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und Musikdidaktik

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Markus Brenk

Die in dieser Arbeit vorgenommene Rekonstruktion des schulpädagogischen Diskurses der Kunsterziehungsbewegung um 1900 verdeutlicht, dass Reflexion und Konstruktion des Verhältnisses von Allgemeiner Didaktik und Musikdidaktik zu dieser Zeit von einer ‘integrativen’ Sicht allgemeinpädagogischer und musikfachlicher bzw. -didaktischer Problemstellungen bestimmt sind, gegenüber denen heutige schulpädagogische wie kunstdidaktische Reflexionsmuster vielfach zurückbleiben. Auf der Basis historischer Analysen wird ein kriterienbezogener Ansatz für eine schulpädagogische Konstruktion musikalischer Bildung im Rahmen allgemeiner Bildung entwickelt. Hierbei werden Grundlagen, Bedingungen und Modalitäten einer notwendigen Kooperation der pädagogisch-didaktischen Wissenschaftsdisziplinen und der Künste in den Blick gerückt.
Aus dem Inhalt: Der pädagogische Diskurs der Kunsterziehungsbewegung – Der «Fall» Kunsterziehungsbewegung: ‘permeables’ Verhältnis von Kunst und Pädagogik – Allgemeinbildender Musikunterricht als Feld von ‘Kunsterziehung’ – Verbindlichkeiten und Optionen im Verhältnis zwischen Schulpädagogik und Allgemeiner Didaktik sowie zwischen Musik, Musikwissenschaft und Musikdidaktik.