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Pädagogik des Dialogs

Ein historisch-systematischer Beitrag zur Klärung des pädagogischen Verhältnisses bei Nohl, Buber, Rosenzweig und Grisebach

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Robert Ernst Maier

H. Nohl, M. Buber zusammen mit F. Rosenzweig und E. Grisebach sind bedeutende Theoretiker des pädagogischen Verhältnisses. Die vorliegende Arbeit untersucht historisch-systematisch ihre Theorien. In einem abschließenden Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse der vorgestellten Einzelsysteme zu einem übergreifenden Gesamtergebnis integriert. Hierbei erweist sich, daß Struktur und Handlungsmodell des pädagogischen Verhältnisses triadisch sind; sie sind bestimmt von den drei Polen Erzieher, Educandus und Objektives. Geschieht eine unverhältnismäßige Überbetonung oder auch eine Vernachlässigung eines Poles, so tendiert das pädagogische Verhältnis zu Fehlformen.
Aus dem Inhalt: Das pädagogische Verhältnis als pädagogischer Bezug im Rahmen der lebensphilosophischen Pädagogik H. Nohls - Das pädagogische Verhältnis als Sonderform der Ich-Du-Beziehung bei M. Buber und F. Rosenzweig - Die Problematisierung des pädagogischen Verhältnisses im Rahmen der «Kritischen Pädagogik» E. Grisebachs - Erkenntnisse zur triadischen Struktur und zum triadischen Handlungsmodell des pädagogischen Verhältnisses.