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Archaismus

Untersuchungen zu Funktion und Bedeutung archaistischer Kunst in der Klassik und im Hellenismus

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Tatjana Brahms

Der Archaismus in der bildenden Kunst ist eine Kunstform, die sich durch den Rückgriff auf Stilformen der archaischen Epoche definiert. Die Kontinuität des Archaismus ist bis heute umstritten. Die Ergebnisse sind in der jeweiligen, nicht immer gleichen Definition des Archaismus und in der divergierenden Methodik begründet. Ziel der Untersuchung ist es, die inhaltliche und kunsthistorische Problematik dieser Erscheinungsform zu klären. Zu fragen war, unter welchen Bedingungen Archaismus entstand, in welchen Bereichen er zu finden ist, ob er eine Kontinuität besaß und welche Wertschätzung er erfuhr. Diese Arbeit beleuchtet aus archäologischer Sicht den geisteshistorischen und religiösen Hintergrund, der die Erscheinung Archaismus hervorbringt und fördert.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff Archaismus - Forschungsgeschichte - Begriffsdefinition, Theorien und Methode - Die Ausbildung und Entwicklung des archaistischen Stils - Subarchaische Werke - Die Anfänge des archaistischen Stils - Die manieristische Ausformung im 4. Jh. v. Chr. - Hermes Propylaios - Funktion und Bedeutung der Hermen - Die dreigestaltige Hekate - Hekate und Artemis - Tektonisch bedingte archaistische Figuren - Der dionysische Kreis und weibliche Reigenzüge - Dionysos - Chariten.