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Die Affirmation des Unvermeidlichen in Widerstand und Würde

Ein philosophisch-literarischer Vergleich existentieller Grundbegriffe bei Giovanni Pico della Mirandola und Albert Camus

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Asa A. Schillinger-Kind

Der autonome Entwurf von Existenz ist kein willkürlicher Akt, sondern folgt einer intellektuellen selbstschöpferischen Struktur, die sämtlichen Epochen der Philosophiegeschichte immanent ist. Emotionale Selbsterfahrung ist unverzichtbare Bedingung jener Seins-Begründung des Ich, die alle Existenzphilosophie charakterisiert. Zur Verifizierung dieser Thesen wird die Seins-bildende Grundlage - ausgehend von der Aristotelischen Definition des Geistes - in den Schriften des Giovanni Pico della Mirandola und des Albert Camus nachgewiesen. Erst im Zusammenwirken von Empfindung und Vernunft erlangt der Mensch seine individuelle Freiheit, die ihn seine Identität und die Welt in der Würde seines Selbst ergreifen läßt. Diese Einsicht verbindet das Denken der Renaissance und der Neuzeit in absoluter Stringenz.
Aus dem Inhalt: Bestimmung existentieller Begriffe - Die zwei Stadien der Intellektualität - Erkenntnis als höchste Stufe der Glückseligkeit - Erkenntnis in ihrer Beziehung zur ontologischen Einheit - Die Legitimation des Seins - Giovanni Pico della Mirandola - Albert Camus: Kongruenz trotz Divergenz.