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Philosophische Dichtung – dichtende Philosophie

Eine Untersuchung zu Jean Pauls (Früh-)Werk unter Berücksichtigung der Schriften Johann Gottfried Herders und Friedrich Heinrich Jacobis

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Ralf Goebel

Schon im Alter von 18 Jahren setzt sich Jean Paul intensiv mit den philosophischen Konzeptionen seiner Zeit auseinander. Dabei weicht anfänglicher Optimismus, besonders durch Leibniz vermittelt, zunehmender Skepsis. Die Rehabilitation der Sinnlichkeit, u.a. in der Philosophie Herders, erregt und verunsichert ihn zugleich. Erst mit der Entdeckung der Einbildungskraft findet Jean Paul einen «poetischen» Zugang zu den drängenden metaphysischen Problemen. An dieser Nahtstelle zwischen Denkübung und Dichtung setzt die vorliegende Arbeit ein.
Aus dem Inhalt: Philosophische Vorgeschichte (Leibniz, Wolff, Baumgarten) – Jean Pauls Jugendphilosophie – Frühschriften (Satire, Sinnlichkeit, Witz, Zeichen, Traum) – Poetisierung – «Umbau» des philosophischen Weltbildes.