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Die Geschichte der eigenen Stadt

Städtische Chronistik in Frankfurt am Main vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

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Stephanie Dzeja

Mit den Stadtchroniken stand den spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Menschen ein geeignetes Mittel zur Verfügung, sich der eigenen Geschichte zu vergewissern. Die Texte dienten – nicht nur in Krisenzeiten – der Konstruktion, Formulierung und Verbreitung von Vorstellungen über die eigene Vergangenheit. Am Beispiel der Reichsstadt Frankfurt am Main wird ein umfassendes Bild urbaner Erinnerungskultur gezeichnet, wie es sich in den Stadtchroniken zeigt: Wer in der Stadt erinnert sich an die eigene Vergangenheit? Welche historischen Begebenheiten sind den Frankfurtern erinnerungswürdig? Gewinnt eine spezifische Sichtweise der Geschichte die Deutungshoheit in der Stadt? Im Vergleich zu anderen Städten geraten die Spezifika der frühneuzeitlichen Frankfurter Chronistik, die erstmals Gegenstand historischer Forschung ist, in den Blick.
Aus dem Inhalt: Erinnerungskultur und Stadtchronistik – Frankfurter Chronistik und ihre Autoren vom 16. bis zum 18. Jahrhundert – Erinnerungshorizonte frühneuzeitlicher Frankfurter Stadtchronistik – Intentionen und Funktionen städtischer Chronistik.