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Die Lyrischen Stücke von Edvard Grieg

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Birgit Goede

Die Lyrischen Stücke von Edvard Grieg (1843-1907) gehören zu den populärsten Kompositionen des Norwegers und sind in einem Zeitraum von 34 Jahren entstanden. Die Wurzeln der Klavierstücke liegen auf der einen Seite im Bereich der norwegischen Volksmusik mit ihrem spezifischen Instrumentarium und den traditionellen Lied- und Tanzstrukturen, die der Komponist auf seinen zahlreichen Wanderungen durch seine Heimat kennen gelernt hat. Auf der anderen Seite stehen sie in der kunstmusikalischen Tradition der Klavierstücke des 19. Jahrhunderts, wie sie zum Beispiel von Felix Mendelssohn Bartholdy komponiert wurden.
Edvard Grieg zeigt sich in den Lyrischen Stücken für Klavier als Komponist zwischen zwei Welten, indem er die volksmusikalische Tonsprache Norwegens mit modernen Kompositionstechniken verbindet, die sich später in den impressionistischen Werken von Claude Debussy und Maurice Ravel wiederfinden.
Aus dem Inhalt: Biographie Edvard Griegs unter Berücksichtigung volksmusikalischer Einflüsse – Begriff und Geschichte der Lyrischen Stücke – Instrumente, Tänze und Lieder in der Volksmusik Norwegens – Analyse der 66 Klavierstücke – Impressionistische Züge in den Lyrischen Stücken.