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Roma und Sinti in Österreich nach 1945

Die Ausgrenzung einer Minderheit als gesellschaftlicher Prozeß

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Barbara Rieger

Roma und Sinti werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt und verfolgt. Dieses Buch beschäftigt sich mit der kontinuierlichen Diskriminierung und Marginalisierung der österreichischen Zigeuner nach 1945. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Rassismus, Vorurteilen und Ausgrenzungsmechanismen auf staatlich-politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Die teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurückgehenden Ausgrenzungsfaktoren werden in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit und Steigerung anhand der Bereiche Arbeitswelt und Wohnsituation, Opferfürsorge sowie österreichisches Rechts- und Sicherheitswesen aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Zigeunerverfolgung vor 1938 – Nationalsozialistische Zigeunerverfolgung – Bekämpfung des Zigeunerunwesens nach 1945 – Heimkehrersituation im Burgenland – Ghettoisierung der Burgenland-Roma – Sinti und Roma als stigmatisierte Randgruppe in den Städten – Wandergewerbe und Ausgrenzung der fahrenden Roma und Sinti – Opferfürsorge – Anerkennung als Volksgruppe – Integration und Emanzipation der österreichischen Roma und Sinti.