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Der Gottesbezug als grundlegende Lebensausrichtung

Zugangswege zum «Prinzip und Fundament» der «Geistlichen Übungen» des Ignatius von Loyola für Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts

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Roland Sabel

In unserer differenzierten Gesellschaft ist eine zunehmende Beliebigkeit in Fragen der religiösen Bindung festzustellen. Gleichzeitig gibt es sowohl im Christentum als auch im Islam fundamentalistische Tendenzen, die ein gedeihliches Miteinander auf der Grundlage gemeinsamer Werte erschweren. Diese Studie versucht aufzuzeigen, welche grundlegend neue Lebensqualität die Ausrichtung auf den Gott des christlichen Glaubens schenkt. Dazu untersucht der Autor zunächst die Biografie des Gründers des Jesuitenordens Ignatius von Loyola unter pastoralpsychologischen Gesichtspunkten. Dann stellt er heraus, wie heute lebende Menschen durch intensive Lebensprozesse Zugang zu dem im «Prinzip und Fundament» seiner «Geistlichen Übungen» ausgedrückten grundlegenden Gottesbezug finden können.
Aus dem Inhalt: Charakteristika des gesellschaftlichen Lebens in der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Der Bekehrungsprozess des Ignatius von Loyola als psychischer und geistlicher Prozess – Zugangswege zum Gottesbezug heute: durch verschiedene «Geistliche Übungen», durch körperbezogene therapeutische Prozesse, durch gegenstandslose Kontemplation – Kritische Auseinandersetzung mit dem Buch «Kraft zum Leben» der Arthur S. DeMoss Stiftung.