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Souveränitätskonzepte im geltenden Völkerrecht

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Artur Müller-Wewel

Die Untersuchung setzt sich mit der Frage auseinander, ob im modernen Völkerrecht ein Wandel des Souveränitätsbegriffs gegenüber dem klassischen Verständnis, wie es der Ständige Internationale Gerichtshof im Fall der «Lotus» formulierte, feststellbar ist. In der Diskussion um den ebenso schillernden wie umstrittenen Begriff der Souveränität, in der sich häufig nicht offen gelegte Vorverständnisse niederschlagen, benennt der Autor methodische und dogmatische Maßstäbe. Hiervon ausgehend werden moderne Ansätze erörtert, die auf dem Modell einer internationalen Gemeinschaft beruhen. Die Analyse gelangt zu dem Ergebnis, daß sich die Souveränitätsvorstellungen zwar gewandelt haben, sich die Erscheinungsformen dieses Wandels jedoch nicht für eine grundlegende Neukonzeption der Souveränität eignen.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung des Souveränitätsbegriffs – Methodische Grundlagen – Dogmatische Ausprägungen des Souveränitätsbegriffs – Wandel des Souveränitätsbegriffs im geltenden Völkerrecht?