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Der Nationalsozialismus als pädagogisches Problem

Deutsche Erziehungsgeschichte 1933 - 1945

Series:

Heinrich Kanz

Durch die Auswahl einschlägiger Quellen und Dokumente zur deutschen Erziehungs- und Bildungsgeschichte 1933-1945 in chronologischer Ordnung wird der Zugriff des Nationalsozialismus in der faschistischen Veränderung der deutschen Erziehungswirklichkeit deutlich. Zudem kommen im Verweis auf die Geschehnisse bundesrepublikanische Bemühungen zur Sprache, das Phänomen des Nationalsozialismus zu interpretieren und pädagogisch zu «bewältigen». Der Leser hat daher die Gelegenheit, seine Kenntnisse und Erfahrungen über die NS-Zeit (Dokumente und Erlebnisse) integrativ einzubringen.
Die 2. Auflage führt die Auseinandersetzung um die historische Aufklärung über den Nationalsozialismus in den pädagogischen Handlungsfeldern der Bundesrepublik mit dem Abdruck neuester Quellen (mit Hinweisen) zur Wirkungs- und Interpretationsgeschichte des NS-Widerstands weiter.
Aus dem Inhalt: Die Einleitung bringt Haupttypen der Hitler-Deutung und erörtert bundesrepublikanische Interpretationen der Pädagogik des Nationalsozialismus. Der Dokumentationsteil enthält Originalquellen und wirkungsgeschichtlich bedeutsame Sekundärfassungen 1933-1945 aus folgenden Bereichen: Alltag (Erlebnisberichte, Brief, Flugblatt, Exilsituationsanalyse...) - Widerstand (Studenten, Jugendbewegung, Jugendverband...) - Bildungssituation (Schule, Hochschule, Lehrerverband...) - Bildungspolitik (Lehrplan, Richtlinie, Lehrplanentwurf, Bildungsgesetz...).