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Philosophie, Mythos und Lebenswelt

Schellings universalhistorischer Weltalter-Idealismus und die Idee eines neuen Mythos

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Peter Lothar Oesterreich

Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag zur aktuellen Fragestellung nach dem Zusammenhang von Philosophie, Mythos und Lebenswelt dar. Sie weist auf, dass die lang vernachlässigte Weltalter-Philosophie Schellings dazu einen in sich geschlossenen und plausiblen Lösungsansatz enthält. Das Theorem einer Ontobiologie, das narrative Paradigma eines spekulativen Epos und der Methodenstil transzendental-hermeneutischer Anamnesis schliessen sich hier zu einem eigenständigen und originellen Typus idealistischen Philosophierens zusammen. Diese Entdeckung ermöglicht nicht nur eine Revision der bisherigen Gesamturteile zum Deutschen Idealismus sondern auch die Aussicht auf eine erneute Aktualisierung seines ursprünglichen Programmes.
Aus dem Inhalt: Das verschleierte Isisbild als Problemmetapher des historischen Idealismus - Die geschichtliche Lebenswelt als Produkt autopoetischer Sympraxis - Universalhistorie und Biographie des Absoluten - Transzendentales Gedächtnis - Die repoetisierte Lebenswelt und die Idee des Philosophischen Mythos - Die rhetorische Struktur des «Ältesten Systemfragment».