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Lexikalische Semantik, Phraseologie und Lexikographie

Abgründe und Brücken- Festgabe für Regina Hessky

Series:

Rita Brdar-Szabó and Elisabeth Knipf-Komlósi

Diese Professorin Regina Hessky gewidmete thematische Festgabe versammelt 27 Beiträge, die sich mit Problemen der lexikalischen Semantik, der Phraseologie und der Lexikographie des Deutschen aus einzelsprachlicher oder kontrastiver Perspektive auseinander setzen. Die Autoren des Bandes sind Vertreter der ungarischen und der internationalen Germanistik aus Deutschland, Frankreich, Russland, Schweden, Spanien und den USA.
Aus dem Inhalt: Vilmos Ágel: Polylexikalität oder am Anfang waren mindestens zwei Wörter. Über eine Grundfrage (nicht nur) der Phraseologie – Márton Méhes: Europa - ein politisch-historisch-kultureller und (daher) semantisch komplexer Eigenname – Piroska Kocsány: Wenn ein Wort zugleich ein Text ist. Ein Versuch über kleinste Texte – Magdolna Orosz: «Die Art und Weise, wie die Sprache bezeichnet, spiegelt sich in ihrem Gebrauche wider» - Sprachlicher Ausdruck und Sprachgebrauch in der Literatur der Jahrhundertwende – Mária Erb: Semantische Einbettungsstrategien und Muster bei den ungarischen Lehnwörtern in den neueren deutschen Sprachinselmundarten von Ungarn bis 1945 – Ágnes Dávid: ‘Anglizismen’. Eine Analyse zwei- und mehrsprachig gebundener Lexeme anhand ihrer lexikographischen Erfassung – Borbála Keszler: Die medizinische Fachsprache und die Spracherneuerung – Petra Szatmári: Zur Passivierbarkeit von Idiomen – Peter Kühn: Phrasemsemantik: Von der Kontextisolierung zur Gebrauchsspezifizierung – Gertrud Gréciano: Idiomatische Euphemismen und Hyperbeln. Rückbesinnung der Phraseologie – Roberta V. Rada: «Das Kind nicht beim Namen nennen, obwohl es einen hat»: Zur Semantik euphemistischer Phraseologismen – Wolfgang Mieder: «Tausend Dornen ohne Rosen»: Zur Dialektik der Sprichwörter in den Aphorismen von Hans Kudszus – Elisabeth Knipf-Komlósi/László I. Komlósi: Einige Aspekte zur Untersuchung von komplexen Konstruktionen – Rita Brdar-Szabó: Metonymische Aspekte der Ereignisstruktur verbaler Idiome im Sprachvergleich – Berit Balzer/Consuelo Moreno/Rosa Piñel/Margit Raders/María Luisa Schilling: Kulturelle Besonderheiten in der kontrastiven Phraseologie – Dmitrij Dobrovol’skij: Idiome und Übersetzung literarischer Texte – Mónika Kiss-Béres: Zur Problematik der Abgrenzung von Phraseologismen in fachlichen Textsorten aus übereinzelsprachlicher Perspektive – Éva Varga: Sprachspielerische Modifikationen: Einige Beobachtungen zur Phraseologie in der Werbesprache im Vergleich Deutsch-Ungarisch – Stefan Ettinger: «Zeig Pelz die kalte Schulter»: Phraseographie und Sprachwirklichkeit – Christine Palm Meister: Zur Problematik der Äquivalenz polysemer Phraseologismen im einsprachigen und kontrastiven Phraseolexikon – Herbert Ernst Wiegand: Überlegungen zur Mediostruktur in Fachwörterbüchern. Auch am Beispiel des «Wörterbuchs zur Lexikographie und Wörterbuchforschung» – Judit Muráth: Zur Geschichte der Fachlexikographie in Ungarn – Ulrich Langanke: Das Hypermedia-Online-Wörterbuch an der Schnittstelle zwischen Philologie, Kognition und Informatik am Beispiel des «Wortschatz-Lexikons» (http://www.wortschatz.uni-leipzig.de) – Ulrich Engel: Rollenwechsel: Neue Verfahren beim Erarbeiten von Valenzwörter-Büchern – Gerhard Helbig: Zur lexikographischen Darstellung von Fügewörtern/Konnektoren (vor allem in DaF-Wörterbüchern) – Attila Péteri: Die lexikographische Darstellung der w-Wörter. Zugleich ein Plädoyer für mehr Grammatik im Wörterbuch – Ilona Feld-Knapp: Wörterbucharbeit als integrierter Bestandteil des textorientierten Fremdsprachenunterrichts.