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Diener, Schulmeister und Visionäre

Studien zur Berliner Theaterkritik der Weimarer Republik

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Heike Adamski

Nicht Theaterkritik als Dokument für Inszenierungsgeschichte, sondern die Geschichte und Theorie der Theaterkritik selbst setzen den Ausgangspunkt der Studien. Das breite Spektrum der Berliner Theaterkritik der Weimarer Republik wird aufgefächert, theaterkritische Programme werden anhand ihrer geistesgeschichtlichen Quellen und ihrer Pressegeschichte – als Faktoren von Theaterkritik – erfaßt. Ins Blickfeld kommen neben Alfred Kerr und Herbert Ihering eine Vielzahl weit weniger bekannter Theaterkritiker sowie verschiedene Formen von Theaterkritik. Für die Theaterkritik bedeutete die Entwicklung des Berliner Theaters nach 1918, vor allem seine Politisierung, eine Bewährungsprobe für Theaterauffassungen und kritische Maßstäbe – bis Herbert Ihering 1928 von der «Krise der Theaterkritik» sprach.
Aus dem Inhalt: Quellen der Theaterkritik vor 1918: Berliner Boheme zwischen Naturalismus, Realismus und Idealismus – Die Germanisten-Schule Erich Schmidts – Kritik und Theater nach der Jahrhundertwende – Pressegeschichte als Faktor von Theaterkritik: Theaterkritik und bürgerliche Gesinnungspresse, Boulevardjournalismus und Parteipolitik – Jessner, Piscator oder Kritikertod?