Show Less
Restricted access

Zwischen Identitätsgewinn und Bewußtseinsverlust

Das philosophisch-literarische Werk der Karoline von Günderrode (1780-1806)

Series:

Ruth Christmann

Diese Arbeit widmet sich der Einordnung der Karoline von Günderrode in den Epochenkontext um 1800 unter Einbeziehung ihrer philosophischen Studien. Ihre Exzerpte, die sich mit den wichtigsten Vertretern der frühromantischen Philosophie und Literatur auseinandersetzen, werden systematisch mit den von ihr rezipierten Quellen verglichen. Ausgehend von den spezifischen Schwerpunkten der Philosophie wird ihr Einfluß auf das literarische Werk untersucht, vor allem anhand der Verbindung von Liebe und Tod und der naturphilosophischen Konzepte. In der ambivalenten Gestaltung der Subjektivitätsproblematik, die sich etwa auch in den Werken Kleists und Tiecks nachweisen läßt, und in der Hinwendung zur Naturphilosophie zeigt sich Günderrodes besondere Stellung im Übergang von der Früh- zur Spätromantik.
Aus dem Inhalt: Karoline von Günderrode: Versuche der Annäherung – Der Weg ins Nichts? Die Studien der Karoline von Günderrode – Zwischen Identitätsgewinn und Bewußtseinsverlust: Der Niederschlag der philosophischen Studien im literarischen Werk: Ambivalenzen der Liebesidee - Entgrenzungs- und Begrenzungserfahrungen im naturphilosophischen Kontext - das Dilemma von Freiheit und Notwendigkeit - die Grenzen des Perfektibilitätsgedankens - Möglichkeiten und Grenzen des Künstlertums.