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Die Avantgarde des «Dritten Reiches»

Die Coburger NSDAP während der Weimarer Republik 1922-1933

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Joachim Albrecht

Das «Dritte Reich» begann nicht überall 1933. Schon vorher gab es in Deutschland Regionen, in denen die NSDAP zur tonangebenden politischen Kraft wurde. Jedoch waren die Voraussetzungen für die Nationalsozialisten nirgends so günstig wie in der oberfränkischen Kleinstadt Coburg: 1929 eroberten sie dort die absolute Mehrheit der Stadtratssitze, stellten bald den Ersten Bürgermeister und begannen, die kommunalen Verhältnisse gleichzuschalten. In den Jahren 1929 bis 1933 entstand hier, inmitten der republikanischen Umwelt, eine nationalsozialistische Insel, in der weitgehend Entwicklungen vorweggenommen wurden, die im restlichen Deutschland erst ab 1933 einsetzten. Für Hitler war die Machteroberung seiner Coburger Parteigenossen ein Lehrstück für die von ihm intendierte Machteroberung im Reich.
Aus dem Inhalt: Der verschlungene Weg zur Macht – Die Politik der NSDAP im Reich 1922-1933 – Der 30. Januar 1933 – Vom Intermezzo zur Revolution – Vom Putschisten zum Staatsmann – Hitlers Werdegang im Weimarer Staat – Der gerade Weg zur Macht – Die NSDAP in Coburg während der Weimarer Republik – Quellen und Forschungen zur Geschichte Coburgs in der Zeit zwischen den Weltkriegen – Coburg: Von der thüringischen Residenz- zur bayerischen Provinzstadt – Das völkisch-nationalistische Milieu in Coburg nach dem Ersten Weltkrieg – Der Wiederaufstieg der NSDAP und die Jahre vor der Machtübernahme (1924-1929) – Coburgs «kleine Revolution» – Die Machtübernahme durch die NSDAP – Coburg unter der Herrschaft der NSDAP – «Generalprobe Coburg» – Coburg im ersten Jahr des «Dritten Reiches».