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Textsemiotik

Studien zu multimodalen Texten

Series:

Eva Martha Eckkrammer and Gudrun Held

Aktuelle Medientexte mutieren immer mehr zum visuellen Erlebnis. Durch die Ausbeutung der verschiedensten Zeichenressourcen werden den bildverwöhnten Konsumenten der Informationsgesellschaft Botschaften möglichst augenfällig, anziehend und eingängig vermittelt: diese grundsätzlich multimodale Textualität sollte für die Sprachwissenschaft eine Öffnung von der Textlinguistik auf die Textsemiotik bedeuten. Die Beiträge reflektieren mögliche theoretische und methodische Grundlagen dieser Disziplin in statu nascendi und zeigen anhand von kritischen Analysen unterschiedlicher Textsorten aus Print- und Bildschirmmedien, welche Verknüpfungsformen visueller und verbaler Code miteinander eingehen können und welche Funktionen, Bedeutungen und Ziele in der heutigen promotional text culture damit verbunden sind.
Aus dem Inhalt: Eva Martha Eckkrammer/Gudrun Held: Textsemiotik - Plädoyer für eine erweiterte Konzeption der Textlinguistik zur Erfassung der multimodalen Textrealität (Einleitung) – Hartmut Stöckl: Zeichen, Text und Sinn - Theorie und Praxis der mulimodalen Textanalyse – Eva Martha Eckkrammer: Diachronische und verstehenstheoretische Aspekte informierender Bildlichkeit der Medizin – Doris C. Rusch: Print im Web: Von den Möglichkeiten der Web-Inszenierung zur Erzeugung online-journalistischer Gesamterzeugnisse – Isabella Wiederwohl: Verpackungen als multimodale Texte am Beispiel von Schokoladenschleifen – Gudrun Held: Formen intersemiotischer Spannung in aktueller Printwerbung – Martin Kaltenbacher: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Text-Bild-Kombinationen in Sprachlehr-CD-Roms – Guy Achard-Bayle: Kunstwerk und Referenz: Anaphorische und deiktische (In)Kohärenzen in multimodalen Medienprodukten – Martin Stegu: Intertextuelles und intersemiotisches Bewusstsein - unter besonderer Betonung multimodaler Texte.