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Das personenbezogene Eheverständnis und relatives Erfüllungsunvermögen

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Krzysztof Górski

Diese Arbeit geht einer der meist diskutierten kanonistischen Fragen der letzten Zeit nach und befasst sich mit der immer noch kontroversen Figur einer bloß relativen, psychisch bedingten Eheführungsunfähigkeit. Da der Begriff des relativen Erfüllungsunvermögens innerhalb der Lehre und der kirchlichen Rechtsprechung sehr unterschiedlich und nicht immer korrekt interpretiert und verwendet wird, wird eine incapacitas relativa oft vorweg abgelehnt und als Nichtigkeitsgrund für irrelevant erklärt. Der Autor macht sich zur Aufgabe, durch eine eingehende und vor allem unvoreingenommene Auswertung der einschlägigen Doktrin und Judikatur, die Theorie einer relativen Eheführungsunfähigkeit analytisch zu erörtern und gegen mögliche Missverständnisse abzugrenzen.
Aus dem Inhalt: Das personenbezogene Eheverständnis – Eheführungsunfähigkeit gemäß can. 1095, 3° CIC/1983 und ihre Relativität – Das Konzept einer incapacitas relativa seu relationalis – Die Theorie einer incapacitas relativa - systematisch dargestellt – Auseinandersetzung mit kritischen Anfragen.