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Soziale Integration als Herausforderung für kommunale und regionale Akteure

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Heiko Geiling

Soziale Integration als Ausgleich von Interessen, als Bewältigung von Konflikten und als soziale Praxis gegenseitiger Anerkennung ist schwieriger geworden. Vielfältige gesellschaftlich-politische Krisenerscheinungen deuten darauf hin, dass mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen und Beziehungen gewohnte soziale Interessen und Rechte neu ausgehandelt werden müssen. Mit Bezug auf die Stadtregion und aus der Perspektive einzelner Akteure aus Stadt- und Raumplanung, Architektur und Sozial- und Politikwissenschaft liefert dieser Band aktuelle Analysen der Krise sozialer Integration. Dokumentiert werden die Beiträge der jährlichen Ringvorlesung des Kompetenzzentrums für Raumforschung und Regionalentwicklung in der Region Hannover aus dem Sommersemester 2004.
Aus dem Inhalt: Heiko Geiling: Gegen Probleme sozialer Integration - Für lebendige Öffentlichkeit und intermediäre Einrichtungen – Jürgen Weber: Gestaltung von kommunalen Planungsinteressen - Wege zur sozialen Integration – Barbara Zibell: Geschlechterverhältnis(se) im demographischen Wandel. Chancen für neue Formen sozialer Integration? – Gerd Tönnies: Sozialräumliche Polarisierung in den Städten - Lebensstile, soziale Lagen und Quartiersentwicklung – Hansjörg Küster: Soziale Integration durch Vermittlung von Heimatwissen – Lothar Eichhorn: Heimatbewusstsein als Produktivkraft? Eine Analyse regionaler Entwicklungsdisparitäten – Jan Kuhnert: Thesen zur Zukunft des sozialen Wohnungsbaus – Thomas Schwarzer: Soziale Prekarität in der Stadt – Claudia Olejniczak/Maike Schaarschmidt: Die ‘Öffnung von Schulen’ in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf - eine geeignete Strategie zur Verbesserung der Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien? – Hille von Seggern/Claudia Heinzelmann: Jugendliche und öffentlicher Raum.