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Das Erbe Gadamers

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Andrzej Przylebski

Die durch das Werk von Hans-Georg Gadamer etablierte hermeneutische Philosophie gehört zweifelsohne zu den Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie. Diese Publikation enthält den Ertrag der internationalen Tagung, die 2003 – ein Jahr nach dem Tod Gadamers (1900-2002) – in Poznań stattgefunden hat. Teilnehmer waren international anerkannte Hermeneutikforscher sowie ehemalige Gadamer-Schüler aus Polen und Europa. Die einzelnen Beiträge bieten eine kritische Beleuchtung der wichtigsten Aspekte von Gadamers Philosophie: seine Auffassung der Aufgaben der Philosophie und der Geisteswissenschaften, sein Denken über Sprache, Kunst und Philosophiegeschichte sowie eine Analyse des Wesens seines Beitrags zur systematischen Philosophie unserer Zeit.
Aus dem Inhalt: Andrzej Przyłębski: Aus dem Gespräch, das wir sind, philosophieren. Der denkerische Beitrag Hans-Georg Gadamers zur Entwicklung der Gegenwartsphilosophie – Reiner Wiehl: Die philosophische Hermeneutik Hans-Georg Gadamers jenseits von Erkenntnistheorie und Existenzphilosophie – Andrzej Wierciński: Die ursprüngliche Zugehörigkeit von Denken und Sprechen – Donatella Di Cesare: Átopos. Die Hermeneutik und der Außer-Ort des Verstehens – François Renaud: Gadamers Rückgang auf die Griechen – Paweł Dybel: Die neoplatonische Metapher der Quelle und das Konzept der Geschichtlichkeit des Verstehens in der Hermeneutik Gadamers – Mirko Wischke: Zur Phänomenologie des Kunstwerks bei Hans-Georg Gadamer – Andrzej Bronk: Hans-Georg Gadamers Kritik der wissenschaftlichen Vernunft – Franz Josef Wetz: Der schwierige Dialog zwischen Hermeneutik und Naturwissenschaft – Georg W. Bertram: Sprache und Verstehen in Hermeneutik und Dekonstruktion – Jaromir Brejdak: Der hermeneutische und der differentielle Begriff des Verstehens: Gadamer - Luhmann – Hans Ineichen: Gadamer über praktische Philosophie. Einige kritische Bemerkungen – Riccardo Dottori: Welche philosophische Lektion kommt aus dem 20. Jahrhundet auf uns zu?