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Die Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie im englischen und deutschen Recht

Die Umsetzung der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz in England und Deutschland

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Kai Bodenstedt

Ein Vergleich zwischen der Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie in England und Deutschland bietet sich an, da dem Modell der Mindestharmonisierung (in Deutschland) das Modell der Umsetzung durch ein neues Sondergesetz (in England) gegenübersteht. Von besonderem Interesse war die Entwicklung im englischen Recht, in dem vor der Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie vor allem freiwillige Verhaltenskodices das Fernabsatzrecht bestimmten. Nach Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie ist die Bedeutung dieses soft laws deutlich zurückgegangen. Im Übrigen war die Fernabsatzrichtlinie eine Reaktion des europäischen Gesetzgebers auf die Verbreitung des gemeinschaftsweiten E-Commerce. Auch insoweit hat die Arbeit überprüft, inwieweit die geltenden Regelungen des Verbraucherschutzes für einen Wirtschaftszweig geeignet sind, der aufgrund der stetigen technischen Entwicklung noch im Fluss ist.
Aus dem Inhalt: Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie – Soft law – Mindestharmonisierung – Online-Vertragsschluss – Widerrufsrecht – Informationspflichten – Verbraucherschutz – Transparenzgebot – Rückzahlungsverpflichtung.