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Entwicklungsfördernde pädagogische Arbeit mit jugendlichen Müttern in der Kinder- und Jugendhilfe

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Nicole Ermel

Der soziale Ausschluss und ein massives Entwicklungsrisiko jugendlicher Mütter werden in der quantitativ wenig umfangreichen deutschen Fachliteratur (vielfach ohne genaue Bezugsgrößen) hervorgehoben. Massive Risikobelastungen und soziale Exklusion jugendlicher Mütter sollen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe durch eine Erhöhung von Entwicklungschancen und Inklusion eingedämmt werden. Um mögliche Risiko- und Defizitkreisläufe im Sinne der «Lebensweltorientierung» zu durchbrechen, werden in dieser Arbeit bestehende Sichtweisen auf weibliche Jugendliche mit Kindern erweitert, und diese neue Perspektive innerhalb des Konzepts der lebensweltorientierten Jugendhilfe (hier am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe) konkretisiert. Das Modell der «modernen Entwicklungspsychologie» dient als Bezugspunkt, um sich den Ressourcen und der «spezifisch weiblichen» Entwicklung jugendlicher Mütter anzunähern. Über praxisnahe konzeptionelle Überlegungen hinaus wird der Frage nachgegangen, in welchem gesellschaftlichen Kontext Jugendhilfe sich bewegt und wie sich auch über Jugendhilfe hinaus Inklusion für jugendliche Mütter verwirklichen lässt.
Aus dem Inhalt: Entwicklungspsychologischer Entwurf jugendlicher Mütter – Entwicklungsfördernde pädagogische Arbeit mit jugendlichen Müttern in der Kinder- und Jugendhilfe – Notwendige Veränderungsperspektiven für mehr Inklusion jugendlicher Mütter.