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Schloss Schönfeld bei Großenhain und sein Umbau in den Formen der Neorenaissance 1882-1884

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Stefan Dähne

Das in den Jahren 1882-1884 vom sächsischen Architekten Gotthilf Ludwig Möckel im Stil der deutschen Neorenaissance renovierte und erweiterte Schloss Schönfeld gehört zu den bedeutendsten Leistungen historistischer Schlossarchitektur in Sachsen. In der Untersuchung werden der Schlossbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Bau- und Besitzergeschichte des Schlosses thematisiert. Im Jahr 1882 ließ sich die neuadlige Freiherrenfamilie von Burgk das Schloss Schönfeld zu ihrem Familiensitz ausbauen und sehr prunkvoll ausstatten. Damit versuchte sie ihren neu erlangten gesellschaftlichen Status zu demonstrieren. Möckel entwickelte eine reiche Außen- und dem modernen Wohnkomfort entsprechende Innenarchitektur. Ein großer Glücksfall ist der sehr gute Erhaltungszustand des Ensembles samt seiner immobilen Ausstattung. Somit ist Schloss Schönfeld ein wichtiges Denkmal der aristokratischen Wohnkultur des späten 19. Jahrhunderts. Durch sorgfältige Bestandsanalysen und Auswertung umfangreichen Quellenmaterials konnte die Gestalt und Funktion sowie die Einrichtung der Innenräume des Schlosses im Zustand des Jahres 1884 rekonstruiert werden.
Aus dem Inhalt: Der Schlossbau in Sachsen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – Die Geschichte des Ortes Schönfeld – Die Baugeschichte des Schlosses bis 1882 – Zur Person des Bauherrn Dathe von Burgk und seiner Familie – Der Architekt Gotthilf Ludwig Möckel und der Umbau des Schlosses Schönfeld – Die Baubeschreibung des Schlosses Schönfeld (und Rekonstruktion der Innenräume) – Die Parkanlage des Schlosses Schönfeld.