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Einander unbehindert begegnen

Weggemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung- Am Beispiel der Lebensgemeinschaften der Arche, der «Freunde» von Sant’Egidio und Partnerschaftlicher Exerzitien

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Claudia Kobold

Die Geschichte des Umgangs mit Menschen mit einer geistigen Behinderung ist geprägt von Ausgrenzung bis zur Vernichtung. Auch in der Gegenwart wird das neue Paradigma von Selbstbestimmung und Inklusion immer wieder infrage gestellt. Dem stehen heutige Beispiele von heilsam erlebter Freundschaft mit Menschen mit geistiger Behinderung gegenüber, exemplarisch dargestellt an den Lebensgemeinschaften der Arche und der Gemeinschaft Sant’Egidio. In einer theologischen und philosophischen Reflexion wird mit Lévinas die Begegnung mit dem fremden Anderen beleuchtet. Wo diese geschieht, wird der Einzelne in die Verantwortung genommen für ein verändertes Miteinander. Hierzu helfen Orte der Begegnung. Ein Beispiel dafür sind Partnerschaftliche Exerzitien mit Teilnehmern mit und ohne Behinderung.
Aus dem Inhalt: Geschichte des Umgangs mit behinderten Menschen – Ein neues Bild von Menschen mit Behinderung: Die Lebensgemeinschaften der Arche und «Die Freunde» in Sant’Egidio – Die unterschiedslose Würde aller Menschen – Der fremde Andere – Partnerschaftliche Exerzitien als gemeinsamer Weg – Begegnung mit Menschen mit einer geistigen Behinderung.