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Apokalyptische Eschatologie als Zentrum der Botschaft Jesu und der frühen Christen?

Ein Diskurs zwischen Exegese, Kulturphilosophie und Systematischer Theologie über die bleibende Bedeutung einer neuzeitlichen Denklinie

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Elmar Koziel

Eine exegetische, namentlich im Umfeld historischer Kritik situierte Entdeckung gegen Ende des 19. Jahrhunderts forderte das theologische Denken als ganzes heraus und bestimmte über mehrere Jahrzehnte hin, bis weit nach der Mitte des 20. Jahrhunderts, große Teile insbesondere der deutschsprachigen protestantischen Theologie: Diese sachlich und wirkungsgeschichtlich bedeutsame Denklinie reflektiert über die (apokalyptische) Eschatologie als Zentrum, Motor und Inhalt der Verkündigung Jesu wie auch der frühen Christen. Der Verfasser führt ein Gespräch mit Autoren und Rezipienten aus Exegese, Kulturphilosophie und Systematischer Theologie und sucht nach einem Resümee über die Denklinie und einer Antwort auf die Frage, was von ihr heute, nach diversen, teils gegenläufigen internen Wandlungsprozessen und Entwicklungsschritten, bleibt oder bleiben sollte.
Aus dem Inhalt: Die Entdeckung der (apokalyptischen) Eschatologie als Zentrum der Verkündigung Jesu wie der frühen Christen – Von eschatologischer Stimmung, Naherwartung, Parusieverzögerung und Stetserwartung – Eine «christologische Eschatologie» als Antwort auf die Frage nach dem Weltverhältnis des christlichen Glaubens – Die Analyse einer einflußreichen Denklinie in ihrer teils gegenläufigen internen Entwicklung – Ein interdisziplinäres Gespräch über die christlichen Ursprünge.