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Das Familienbuch Michels von Ehenheim (um 1462/63-1518)

Ein niederadliges Selbstzeugnis des späten Mittelalters- Edition, Kommentar, Untersuchung

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Sven Rabeler

Im frühen 16. Jahrhundert legte der fränkische Ritter Michel von Ehenheim ein Familienbuch an, das ein wichtiges Zeugnis für die Sozial- und Kulturgeschichte des spätmittelalterlichen Niederadels darstellt. Seine Aufzeichnungen betreffen zahlreiche Aspekte adliger Lebensformen: das Herkommen der Familie und die Verwandtschaft, Nachrichten zur eigenen Lebensgeschichte (zu Feldzügen in den Niederlanden und in Ungarn, zu Turnieren und höfischen Ereignissen usw.), Ausführungen zum adligen «Land» Franken. Einblick gewährt Michel von Ehenheim, der ab 1506 in Würzburg ansässig war, aber auch in die Beziehungen zu seiner städtischen Umwelt. Vorgelegt wird eine kommentierte Edition der Quelle; die einleitende Untersuchung fragt nach der sozialen Selbstdeutung und dem Selbstverständnis des Autors.
Aus dem Inhalt: Michel von Ehenheim und sein Familienbuch (Zur Biographie Michels von Ehenheim - Das Familienbuch - Die Selbstdeutung niederadligen Lebens - Das Familienbuch Michels von Ehenheim im Kontext spätmittelalterlicher Selbstzeugnisse) – Zur Einrichtung der Edition – Edition – Sacherläuterungen.