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Der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen und dessen Umsetzung

Beiträge zum Symposium 2007 und 2008 der Forschungsstelle Glücksspiel

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Tilman Becker

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe vom 28. März 2006, die das Monopol des staatlichen Sportwettenanbieters ODDSET in seiner damaligen Form für verfassungswidrig erklärte, führte zu dem Glücksspielstaatsvertrag. Dieser Band fasst die Entwicklungen, die sich aus dem Urteil ergaben, zusammen. Die unterschiedlichen Standpunkte zu diesem Thema und unterschiedliche Akteure kommen zu Wort. Die Beiträge zu den beiden Symposien der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim aus den Jahren 2007 und 2008 erläutern den Staatsvertrag und seine Konsequenzen, berichten über rechtliche Rahmenbedingungen, vergleichen die Situation in unterschiedlichen Bundesländern und stellen die Sichtweise der betroffenen Anbieter dar.
Aus dem Inhalt: Siegbert Alber: Grundprinzipien europäischen Glücksspielrechts – Jörg Ennuschat: Auswirkungen europäischer Rechtsprechung auf das deutsche Glücksspielrecht – Armin Dittmann: Rechtliche Rahmenbedingungen für ein Lizenzmodell bei Sportwetten – Tilman Becker: Monopol, Lizenzlösung oder Liberalisierung aus ökonomischer Perspektive – Josef Skála: Rechtliche Regelung des Glücksspiels in den EU-Mitgliedsstaaten – Georg Nagel: Der Entwurf des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen – Tilman Becker/Dietmar Barth: Der deutsche Glücksspielmarkt im Jahr 2007 – Matthias Steegmann: Die aktuelle rechtliche Situation zur Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages – Christina Brugger: Vergleich der Ausführungsgesetze der einzelnen Bundesländer - Teil I – Dietmar Barth: Vergleich der Ausführungsgesetze der einzelnen Bundesländer - Teil II – Erwin Horak: Die Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags durch die staatlichen Lotteriegesellschaften – Reiner Clement: Mess- und Bewertungsinstrumente zur Feststellung des Gefährdungspotentials von Glücksspielprodukten.