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Der Tod und die Erinnerung

Eine kulturphilosophische und theologische Auseinandersetzung mit der Erinnerung an Jesus von Nazaret und an den Menschen

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Erik M. Mørstad

In Rom sterben bei einem Autounfall vier junge Menschen. Existieren sie noch? Tragen sie noch Verantwortung für ihr Leben? Nehmen sie die Trauer ihrer Freunde wahr? Der Atheist sagt Nein, der Theist sagt Ja. Dieses Nein und dieses Ja entscheiden die Erinnerung an die Toten. Das Buch öffnet mit einer Behandlung der Ich-Problematik angesichts des Todes. Dann wendet es sich der trostlosen Trauer Ciceros und Quintilians zu. Im Alten Testament war aber der Glaube angekündigt: Der Schöpfer des Alls wird die Leichen wieder aufstehen lassen (Jes 26,19). Existiert nun Jesus von Nazaret? Der Apostel Paulus sagt, Jesus sei «von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen» (1 Kor 15,20). Hat er an eine dauernde anima-Existenz Jesu gedacht? War Luthers Jesus fähig den kosmischen Tod zu besiegen? Wie lässt sich heute die Erinnerung an Jesus begründen? Das Buch will den Weg zur Erschließung des Schicksals aller Toten bieten und begründet einen Brief an die Verunglückten.
Aus dem Inhalt: Das Ich und dessen Erinnerung – Ciceros und Quintilians Trauer – Das Alte Testament, der Glaube an die Auferstehung des Fleisches – Jesus auferstanden, Zeugnisse aus dem Neuen Testament – Die Schwächung der Erinnerung an Jesus und an die Toten durch Martin Luther – Erinnerung an Jesus und an die Toten durch Welt und Kirche – Brief an vier Verstorbene.