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Unordnung der Ordnung

Anmerkungen zur Protologik des Beobachtens

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Tino Georg Konrad Meitz

Der Autor versucht in seinem Buch, Mechanismen einer Logik des Beobachtens zu modellieren. Grundlage des Beitrages ist die Skizzierung der Voraussetzungen für das Wechselspiel zwischen Beobachtung und Bewusstsein, welche im ersten Teil als Produkt kontingenter Entscheidungsprozesse modelliert werden. In der Konsequenz wendet er sich strikt gegen einen Dualismus von Beschreibung und Beschriebenem. Dies erlaubt ihm die Frage nach der Verantwortung für die von uns wahrgenommenen Beobachtungsverhältnisse zu stellen. Im zweiten Teil beschäftigt er sich mit der Ausweitung der bis hierhin entwickelten Logik auf eine Beschreibung des Sozialen. Beginnend mit der Herausforderung der wechselseitigen Anerkennung des Anderen wenden sich die Überlegungen den Mechanismen gesellschaftlicher Identitätskonstruktion zu, welche schließlich in Fragestellungen der Vermittlung von Handlung und Kommunikation münden.
Aus dem Inhalt: Protologik des Beobachtens – Wissenschaftstheoretische Implikationen – Konstitution von Beobachtung und Bewußtsein – Reflexive Genese von Funktion – Handlung und Kommunikation – Signatur eines Verhältnisses der Handlungsgründung – Dialektik des Medialen - Logik der Identität – Selektion und Unsicherheit – Weisen kommunikativer Ermöglichung.