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«Das existentielle Selbst» oder «das Selbst in der Existenz»

Kontroversen und Parallelen hinsichtlich des Konzepts des Individuums am Beispiel von Nishida Kitarō und Karl Jaspers

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Sandra Jusinger

Diese Untersuchung spannt einen Bogen zwischen zwei grundverschiedenen Kulturen und philosophischen Kontexten. Der Kern der Betrachtung dreht sich um das Ich in seiner Brüchigkeit. Anhand der beiden Philosophen Nishida Kitarō und Karl Jaspers stellt die Verfasserin einen philosophischen Vergleich hinsichtlich des Wesens und der Existenz des Menschen auf. Das Beeindruckende an dieser Thematik ist der Konsens von Nishida und Jaspers in vielen grundlegenden Dingen trotz der gravierenden kulturellen Unterschiede. Beide gehen von verschiedenen Kontexten aus und zielen doch auf einen gemeinsamen Nenner – den Praxisbezug der philosophischen Reflexion. Der Sinn des Philosophierens verläuft parallel in beiden Kulturen. Doch gilt das auch für die Methoden?
Aus dem Inhalt: Praxis und Wissenschaft – Reine Erfahrung – Seinsdimensionen – Bewusstseinsumgreifende Prinzipien – Kommunikation – Widersprüchlichkeit des Seins – Grenzsituationen – Tod – Philosophie und Religion – Sein und Nichts.