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Die Sinfonik der Generazione dell’Ottanta

Voraussetzungen, Entwicklungen und Wertung

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Maria Christine Haustein

Die dominante italienische Oper des 19. Jahrhunderts drängte die italienische Instrumentalmusik in den Hintergrund und unterbrach somit deren Tradition. Der Renaissance einer eigenen italienischen sinfonischen Musik verschrieb sich die sogenannte Generazione dell’Ottanta, eine Komponisten-Generation, zu der Ottorino Respighi, Ildebrando Pizzetti, Gian Francesco Malipiero und Alfredo Casella gezählt werden. Ihr sinfonisches Werk wurde in diesem Buch im Hinblick auf den italienischen Kontext um 1900, das Schaffen der genannten Komponisten sowie deren Rückbesinnung auf ältere Musiktradition betrachtet. Ausgehend von musikhistorischen Voraussetzungen und Ansichten der 1880er sollten vergleichbare Kriterien wie Anlage und Struktur Aufschluss darüber geben, wie diese Sinfonien in den musikgeschichtlich italienischen, aber auch europäisch zeitgenössischen Kontext einzuordnen sind.
Aus dem Inhalt: Italienische Instrumentalmusik um 1900 – Renaissance einer italienischen Sinfonik durch die sogenannte Generazione dell’Ottanta – O. Respighi, I. Pizzetti, G.F. Malipiero und A. Casella – Zwischen Anlehnung und Identitätssuche - Wege, Konzepte, Experimente in der Sinfonik – Auseinandersetzung mit dem «Sinfonischen» mit Blick auf die italienische Tradition sowie zeitgenössische Entwicklungen – Wirkung der 1880er als Komponisten und Lehrer – Sinfonie im 20. Jahrhundert.